Archiv 2022-24
 


27.04.2024 / 14:00 Uhr         

Parkhaus P 5 wurde heute erweitert und saniert wieder eröffnet

4 Millionen Euro hat die FBI-Group am Standort Berlin Interkontinental in die Parkraumbewirtschaftung investiert. Konkret geht es um das Parkaus P 5, das in den letzten Monaten erweitert und kernsaniert wurde und heute pünktlich zum Beginn der Hochsaison wieder erföffnet werden konnte. Das Parkhaus wurde um eine Etage aufgestockt und bietet nun auf insgesamt 8 Stockwerken 1.340 Stellplätze im sogenannten "Budgetparken" an. Komplett erneuert wurde die Glasfassade, die sich nun in einem edlen Anthrazit präsentiert und in Richtung Vorfeld mit dem Schriftzug "Flughafen Berlin Interkontinental" versehen wurde.


Das Parkhaus P 5 in unmittelbarer Nähe zum Terminalgebäude wurde um eine Etage aufgestockt und kernsaniert. Das Gebäude bietet künftig 1.340 Stellplätze für das sogenannte "Budgetparken" an.



26.04.2024 / 13:00 Uhr          


Interfly: Neue Büros, Ausbau der Flotte und des Regionalstreckennetzes


Homecarrier Interfly hat heute seinen neuen Unternehmenssitz im sog. Aviation-Tower unweit des Hauptterminals bezogen. Die Außenanlagen sind zwar noch nicht ganz fertig gestellt, aber im Gebäude regt sich schon so einiges. Neben Interfly hat übrigens auch der Frachtflieger Avancor im Aviation-Tower seinen Unternehmenssitz.

Interfly hat aber noch mehr vor, wie Dr. Mariette Waldner, vormals CEO unseres Flughafens und neue Chefin bei Interfly, heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat. So soll die Flotte bereits in den kommenden Wochen ausgebaut werden. Neben den beiden im Einsatz befindlichen Dornier 328 mit jeweils 33 Sitzplätzen sollen demnach zwei ATR 42-300 mit jeweils 50 Sitzplätzen zur Flotte stoßen. "Wir hätten gerne unsere Flotte einheitlich mit Dornier 328 betrieben. Aber es ist aktuell sehr schwer auf dem Gebrauchtmarkt diesen Flugzeugtypen zu erwerben. Wir haben bereits mehrere Versuche unternommen, was uns auch schon viel Geld gekostet hat, und sind leider zu keinem Abschluss gekommen. Deshalb haben wir uns nun auf die ATR 42 fokussiert. Wir werden diese auf den nachfragestarken Strecken nach Karlsruhe, Bozen, Klagenfurt und Saarbrücken zum Einsatz bringen", so Dr. Waldner.

Neue Ziele mit den bisherigen Flugzeugen

Die bereits bisher eingesetzten beiden Dornier werden dann auf neuen Strecken betrieben, die Dr. Waldner ebenfalls bekannt gab. So geht es künftig dreimal täglich nach Friedrichshafen in die Vierländerregion am Bodensee, zweimal täglich nach Memmingen im Allgäu, täglich einmal nach Antwerpen in Belgien, fünfmal wöchentlich nach Bordeaux in Südfrankreich, viermal wöchentlich nach Eindhoven in den Niederlanden, dreimal wöchentlich nach Aalborg und jeweils zweimal wöchentlich saisonal im Sommer nach Sylt und im Winter nach Grenoble - Isere in den französichen Alpen. Insbesondere die Flüge nach Friedrichshafen seien sehr vielversprechend, so Dr. Waldner. Lufthansa habe kürzlich die Zubringerflüge von Friedrichshafen nach Frankfurt gestrichen und der Bodensee-Airport steht nun ohne Zugang zu einem innerdeutschen Drehkreuz da. Mit den neuen Direktflügen nach Berlin Interkontinental sei zumindest der Zugang zu einem interkontinentalen Drehkreuz wieder hergestellt, wenngleich Interfly (noch) keine Codeshare-Abkommen mit anderen Airlines unterhält. "Da arbeiten wir aber gerade daran", so Dr. Waldner. Alle neuen Flüge sind seit heute buchbar und starten zum 1.7.2024.



Interfly hat nun ihren neuen Unternehmenssitz im Aviation-Tower am Flughafen bezogen und hat für diesen Sommer noch große Pläne



06.04.3024 / 19:30 Uhr         


FLYT eröffnet Technikbetrieb an unserem Airport - Technik-City damit fertig

FLYT ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz an unserem Airport. Die Airline wurde 2009 als "Teamjet" gegründet und 2024 in FLYT umbenannt. FLYT führt Charterflüge im Geschäftsflugverkehr durch. Darüber hinaus transportiert sie im Auftrag der Deutschen Stiftung Organtransplantation Organe zu den Transplantationszentren innerhalb Europas. Außerdem führt FLYT saisonal im Sommer Flüge nach Helgoland-Düne und Heringsdorf / Usedom durch. Die Fluggesellschaft hat nun einen eigenen Technikbetrieb an unserem Flughafen eröffnet. Auch die Flugleitung der Airline ist in dem Gebäude untergebracht. Damit gibt es nun neben dem neuen Hangar von FLYT noch die Technikbetiebe von Lufthansa, Interfly und UNIQ Maintenance. Mit diesen insgesamt vier Hangars im Ostbereich des Flughafens ist der Ausbau der sog. Technik-City vorerst laut Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. Neben der Passage-City, der Cargo-City und dem Bereich der Flugbereitschaft ist die Technik-City der vierte große Bereich auf dem Flughafengelände, der nun fertiggestellt wurde. Übrigens: Im Sicherheitsbereich des Airports verkehren regelmäßig Shuttlebusse, damit die Angestellten in die jeweiligen Bereiche gelangen können.


Der neue Hangar von FLYT rundet die Technik-City im Ostteil des Airports ab


Mit insgesamt vier Technikhangars bietet die Technik-City an unserem Airport eine Vielzahl von qualifizierten Arbeitsplätzen


Im Luftbild lässt sich die Dimension des gesamten Technikbereiches an unserem Flughafen gut erkennen


01.04.3024 / 10:30 Uhr         

Kein Aprilscherz: Air Mauritius nimmt Flüge nach Berlin Interkontinental auf


Air Mauritius ist die nationale Fluggesellschaft der Republik Mauritius mit Sitz in Port Louis und Basis auf dem Flughafen Mauritius. Die Airline hat nun angekündigt, ab dem 1. Mai 2024 Flüge zwischen Port Louis und Berlin Interkontinental aufzunehmen. Geflogen werden soll mit Airbus A350-900, die bei Air Mauritius über 326 Sitzplätze verfügen. Flugtage sind vorerst immer am Dienstag und am Samstag. "Bei einem Erfolg der Strecke, wovon wir aber ausgehen, könnte es in Zukunft noch eine dritte wöchentliche Rotation geben", so ein Sprecher von Air Mauritius. Flughafen-Sprecher Dr. Rüdiger Vogelsang freut sich über den Neuzugang: "Dass Air Mauritius künftig unseren Flughafen anfliegt, ist schon eine kleine Sensation und das Ergebnis von vielen vertrauensvollen Gespächen." Früher flog Air Mauritius bereits Frankfurt und München an. Seit der Corona-Pandemie gab es keine Direktverbindungen nach Deutschland mehr. Mit  Berlin Interkontinental wagt die Airline nun einen Neustart in Richtung Deutschland.



Dreimal wöchentlich wird Air Mauritius ab dem 1.5.2024 Direktflüge mit Airbus A350-900 zwischen Berlin Interkontinental und Port Louis auf Mauritius anbieten



24.03.3024 / 20:30 Uhr         


Die Avicon Group stellt sich neu auf - wir fragen bei Dr. Axel Wieland nach

Wie heute bekannt wurde, wird die erst kürzlich erworbene Fluggesellschaft Connex Airways umbenannt. Künftig soll die Airline unter dem Markennamen Xplore agieren. Was steckt dahiner? Wir haben beim Vorstandsvorsitzenden der Avicon Group, Dr. Axel Wieland, nachgefragt.

Red: Herr Dr. Wieland, Sie agieren sehr schnell. Gerade ist die Connex Airways in den Besitz der Avicon Group übergegangen, schon ändern Sie den Markenauftritt.

Dr. Wieland: Ja in der Tat. Wir haben schnell gehandelt. Das war aber auch notwendig. Wir wollen mit der Airline Geld verdienen und unser Angebotsspektrum ausweiten. Mit Alpic Airlines und Avicon hat unser Konzern bereits zwei Fluggesellschaften, die über ein Hubkonzept Städteverbindungen anbieten. Hinzu kommt noch Excellent Air, die als Charterfluggesellschaft eher im Business-Segment unterwegs ist. Was uns gefehlt hat, war eine klassische Ferienfluggesellschaft. Diesen Markt wollen wir nicht unseren Wettbewerbern überlassen. Daher haben wir beschlossen, Connex Airways zu erwerben und zu einer klassischen Ferienfluggesellschaft umzubauen.

Red: Musste dazu ein neuer Name so schnell her? Was war an Connex Airways nicht in Ordnung?


Dr. Wieland: Connex Airways war wie Avicon eine Fluggesellschaft, die Städteverbindungen geflogen ist. Entsprechend war auch der Marktauftritt. Klare Farbgebung, klare Schrift. Alles ein bisschen kühl gehalten. Und dazu kam ja noch, dass Connex Airways auch noch eine Frachtsparte betrieben hat. Die haben wir aber sofort weiter verkauft. Dieser Unternehmensteil agiert jetzt als Avancor Cargoairlines unabhängig von uns. Und Connex Airways haben wir nun eine neue Farbgebung und einen neuen Namen verpasst, der viel besser zu einer Ferienfluggesellschaft passt. Xplore heißt so viel wie "entdecken, erkunden". Das macht Lust auf neue Reiseziele und auf Urlaub.

Red: Sie haben sich bei Xplore gegen ein Hubkonzept entschieden. Warum?

Dr. Wieland: Ja das ist richtig. Wir haben in Zusammenarbeit mit der FBI-Group überlegt, dass es sinnvoll ist, auch Märkte zu bedienen, bei denen das Angebot nicht so stark ist, wie am Flughafen Berlin Interkontinental. Daher fliegen wir die Urlaubslangstrecke derzeit vom FBI aus. Kurz- und Mittelstrecken bedienen wir aber auch von Augsburg, Trier, La Venturina und Locarno-Cannobio. Dort mit entsprechend kleinerem Fluggerät.

Red: Apropos Fluggerät... Gibts schon News zur Flottenplanung?

Dr. Wieland: Wir wollen die Flotte von Xplore vorsichtig entwickeln. Für uns ist der Betrieb einer Ferienfluggesellschaft ja auch Neuland. Der größte Kostentreiber ist im Moment die Langstreckenflotte. Bisher fliegen wir mit drei Boeing 777-300ER und zwei Boeing 787-800. Die Triple-Seven ist uns ehrlich gesagt ein bisschen zu groß. Wir werden daher auf eine reine Dreamliner-Flotte umsteigen. Zunächst werden noch im Frühling drei werksneue Boeing 787-900 eingeflottet. Sie ersetzen die drei Boeing 777. Eine der drei Triple Seven wird ausgeschlachtet. Dafür haben wir noch ordentlich Geld bekommen. Für die beiden anderen haben wir Käufer gefunden, die die Flugzeuge weiter fliegen werden. Die beiden Boeing 787-800 werden dann zu einem späteren Zeitpunkt verkauft, so dass wir gegen Ende des Jahres hoffentlich eine reine Flotte aus Boeing 787-900 auf der Langstrecke haben.

Red: Das bedeutet aber, dass im Konzern nun erstmals Boeing-Flugzeuge einen Platz finden werden. Innerhalb der Airlines Flugzeuge zu tauschen wird da nicht einfacher. Sie betreiben ja bei Avicon bisher ausschließlich Airbus-Flugzeuge.

Dr. Wieland: Unser Ziel ist es ja, dass Xplore erfolgreich ist. Sonst hätten wir die Marke Connex gleich aufgeben und die Gesellschaft in die Avicon überführen können. Xplore soll eine eigene Identität behalten. Für einen Ferienflieger sind die Boeing 787-900 auf der Langstrecke perfekt. Und ehrlich gesagt, waren sie auch deutlich günstiger zu erwerben, als vergleichbare Flugzeuge von Airbus.

Red: Was gibt es sonst noch aus der Avicon Group zu berichten?

Dr. Wieland: Das war doch schon eine ganze Menge. Aber Sie haben es ja schon ganz richtig gesagt: Wir heißen nicht mehr Avicon Airline Group, sondern nur noch Avicon Group. Das ist aber jetzt so ein ganz kleines Detail und wahrscheinlich für Ihre Leser nicht wirklich wichtig.

Red: Vielen Dank für das Gespräch!



10.02.2024 / 07:30 Uhr         

UNIQ Maintenance liefert zwei Langstreckenflugzeuge für die Air Icona Group aus

Mehrere Aufträge hat UNIQ Maintennance am Standort Berlin in den vergangenen Wochen abgearbeitet. Zwei Highlights waren sicher die der neue Airbus A330-300, den die Fluggesellschaft Air Melbourne nun in Empfang nehmen konnte und der neue Airbus A350-900 in UNIQ-Sonderlackierung für Air Icona.  Beide Flugzeuge wurden nun an ihre künftigen Betreiber überführt. Zur Info:
 
Air Melbourne ist das jüngste Mitglied der Air Icona Group ud eine 100%ige Tochter des Luftfahrtkonzernes. Die Fluggesellschaft wird ihren Fokus auf Australien und Neuseeland legen.



Air Melbourne - die jüngste Tochtergesellschaft der Air Icona Group - erhielt einen Airbus A330-300


Für den Flagcarrier des Emirates Icona, Air Icona, gab es einen brandneuen Airbus A350-900 in der UNIQ-Livery - auf dem Bild mit dem Pedant der Avicon International Airlines



27.12.2023 / 07:30 Uhr         


Dr. Manuel Balke wird neuer Vorstandsvorsitzender der FBI-Group


Dr. Mariette Waldner, die bisherige Vorstandsvorsitzende der FBI-Group, geht am 31.12.2023 in Ruhestand (wir haben berichtet). Wie die FBI-Group nun bekannt gegeben hat, wird der bisherige Vice-CEO Dr. Manuel Balke ihr Nachfolger. Er gehört bereits seit sechs Jahren zum Vorstandsteam und war seit 2017 auch Vice-CEO. Und dieser Funktion ist er auch weiterhin für die Cargosparte unseres Konzerns verantwortlich. Wie die FBI-Group weiter mitteilte, wurde Dr. Balke vom Aufsichtsrat einstimmig gewählt.


Dr. Manuel Balke wurde vom Aufsichtsrat zum neuen Vorstandsvorsitzenden der FBI Group ernannt



25.11.2023 / 19:30 Uhr         

Dieses Jahr startet der Winter- und Weihnachtsmarkt auf der neuen Airport-Plaza

Das letzte Event im Jahr 2023 wird unser beliebter Weihnachtsmarkt sein, welcher vom 25.11. bis zum 26.12. bereits zum 13. Mal seine Pforten auf der Airport-Plaza öffnet. In dieser Zeit verwandelt sich in diesem Jahr zum ersten mal die neue Airport-Plaza am Flughafen Berlin-Interkontinental in eine winterliche Zauberlandschaft. Inmitten eines Tannenwalds rund um die große Eisfläche warten täglich von 11 bis 21 Uhr (an Heiligabend bis 17 Uhr) jede Menge kulinarische Highlights und reichlich gute Stimmung auf Sie. Auch in diesem Jahr erwarten Sie die langen Freitage und Samstage, an denen unsere Gastronomen bis 22 Uhr für Sie geöffnet haben.

Einmalige Highlights:

Samstag, 25.11.2022 ab 12:00 Uhr Adventkranzbinden vor der Bühne
Samstag, 02.12.2023 ab 16:00 Uhr Schaulaufen der deutschen Eiskunstlauf-Elite*
Samstag, 09.12.2023 ab 14:00 Uhr Besuch vom Nikolaus
Samstag, 16.12.2023 ab 12:00 Uhr Wunschzettelbasteln für Kinder
Samstag, 23.12.2023 ab 14:00 Uhr Besuch vom Chistkind


*Eisfläche zw. 14:30 und 19:00 Uhr teilweise gesperrt

Unsere beliebten Lichterfahrten werden auch in diesem Jahr direkt auf dem Weihnachts- und Wintermarkt verkauft und starten von dort aus, stündlich von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr (außer am 24.12.). Am Wochenende bietet sich für Kinder und Familien die Mitfahrt bei der "Kinderlichterfahrt" um 15:30 Uhr an. Zusätzlich gibt es dann auch noch eine "Glühweinlicherfahrt" um 19:30 Uhr.


Kulinarische Highlights, ausgefallenen Marktstände und abwechslungsreiches Musikprogramm versüßen die Vorweihnachtszeit auf unserem Weihnachtsmarkt und machen ganz sicher reichlich Spaß



17.11.2023 / 18:30 Uhr         

Zwei neue Jets: Avicon baut Flotte und Streckennetz weiter aus

Avicon hat heute zwei neue Flugzeuge übernommen. Im UNIQ-Maintenance-Werk an unserem Airport wurden die beiden Airbus-Jets lackiert und die Inneneinrichtung montiert. Nun sind beide ausgeliefert worden. Zum einen handelt es sich um einen Airbus A220-300 und zum anderen um einen Airbus A350-900XWB. Der Langstreckenjet wird das Streckenportfolio von Avicon um die Destination Peking erweitern. Durch den Flottenzuwachs in der A220-300 Teilflotte werden künftig die Ziele Rom-Fiumicino, Dublin und Malmö neu im Flugplan unseres Homecarriers erscheinen. "Wir freuen uns sehr, dass Avicon weiter in unseren Standort und die Flotte investiert. Der Flughafen Berlin Interkontinental wird dadurch seiner Rolle als Hub-Flughafen gerecht", so Dr. Rüdiger Vogelsang, Konzernsprecher der FBI-Group. Mit der Auslieferung des vierten A220-300 ist der Teilflottenaufbau schon zu zwei Dritteln abgeschlossen. Avicon erwartet in den kommenden Monaten noch zwei weitere Exemplare in der Flotte.


Der Airbus A220-300 D-AVIE und der Airbus A350-900XWB D-AVIN verstärken künftig die Flotte von Avicon



10.11.2023 / 18:30 Uhr         


Abschieds-Herbstinterview mit Airport-CEO Dr. Mariette Waldner


Ende 2023 verlässt Dr. Mariette Waldner nach 11 Jahren an der Spitze der FBI-Group das Unternehmen und geht in Ruhestand. Die promovierte Betriebswirtin leitet die FBI-Group seit dem 1.1.2012 und hat in dieser Zeit viel erreicht. Mit der Eröffnung des neuen FBI-Airport am 30.10.2023 krönte sie ihre langjährige Tätigkeit. Heute konnten wir zum letzten mal ein Herbstinterview mit Dr. Mariette Waldner führen.

Redaktion: Frau Dr. Waldner, wie ist die Eröffnung des neuen Flughafen Berlin Interkontinental gelaufen?

Dr. Waldner: Alles hat wunderbar geklappt dank eines hochmotivierten Teams. Ein Teil des neuen Flughafens war ja schon länger in Betrieb. Die beiden Abfertigungsbereiche C und D haben wir dann in der Nacht zum 30.10.2023 hochgefahren und aktiviert. Alles ging sozusagen über Nacht und hat reibungslos geklappt. Nun haben wir einen hochmodernen Flughafen mit einer top Infrastrutur und einem modernen Hub-Terminal. Das Ein-Terminal-Konzept ermöglicht es gerade Umsteigepassagieren schnell zu ihrem Anschlussflug zu gelangen. Es funktioniert gerade für einen Drehkreuz-Airport, wie den unseren, so gut, dass man das offenbar auch in Frankfurt gemerkt hat. Der dortige Flughafen will nun nachziehen und die beiden Terminals 1 und 2 verschmelzen, um Lufthansa ein hubfähiges Terminal anbieten zu können. Da sind wir um Jahre voraus.

Redaktion: Was erwarten Sie für die Zukunft des Flughafens?

Dr. Waldner: Die Infrastruktur ermöglicht ein künftiges Wachstum. Sowohl ein T-Stiel als auch ein Satellit wären möglich, um das Terminal zu vergrößern. In Zeiten des Klimawandels wird es darauf ankommen, Fliegen klimaneutral anbieten zu können. Ansonsten werden wir kein großes Wachstum mehr erleben. Auf kurze Sicht rechne ich mit einem stagnierenden Flugangebot auf hohem Niveau. Im Cargobereich sehe ich noch ein gewisses Wachstum für die kommenden Jahre.

Redaktion: Was gibt es sonst noch aus dem Konzern zu berichten?

Dr. Waldner: Da könnte ich Ihnen jetzt sehr viel erzählen. Aber ich lasse es mal bei den beiden wichtsten Ereignissen in 2023: Im Frühling konnten wir den Flughafen Port Blair auf den indischen Andamanen eröffnen. Dieser neue Airport rundet unser Flughafen-Spektrum im Konzern perfekt ab. Und sicher auch ganz wichtig ist die Entscheidung gewesen, den Flughafen La Venturina auf den Kanaren neu zu bauen. Er soll nun bereits Ende November in Betrieb gehen, nachdem die Bauarbeiten schneller als geplant abeschlossen werden konnten.

Redaktion: Was waren Ihre persönlichen Highlights in den 11 Jahren als CEO der FBI-Group?

Dr. Waldner: Vor allem die stets gute Zusammenarbeit mit dem Team. Das hat all die Jahre immer super funktioniert. Besonders freut mich auch, dass unser Flughafen die drei schlimmen Coronajahre heil überstanden hat. Inzwischen haben wir fast wieder das Vorkriseniveau erreicht. Und auch die super Zusammenarbeit mit den UNIQ-Partnern mag ich erwähnen. Das Miteinander und die gegenseitige Unterstützung waren sehr hilfreich und motivierend.

Redaktion: Da kommen wir ja gleich zur obligatorischen Frage: Wie läuft es bei der UNIQ-Allianz?

Dr. Waldner: An sich gut. Wir planen gerade eine technische Umstellung in der digitalen Flugplangestaltung. Das wird wohl Anfang 2024 umgesetzt. Leider hat es in diesem Jahr terminlich nicht zu einem Treffen in Frankfurt geklappt. Sehr bedauerlich finde ich das Ausscheiden der DMA-Group und der Bonnair-Group aus der Allianz. Uns hat all die Jahre vieles verbunden und die persönliche Sympathie und Wertschätzung war groß. Aber das sind eben unternehmerische Entscheidungen, die ich akzeptiere.

Redaktion: Wie ist Ihre Nachfolge geregelt und was machen Sie ab dem 1.1.2024?

Dr. Waldner: Meine Nachfolge ist geregelt. Wer es wird, geben wir Ende des Jahres bekannt. Da muss ich Sie noch vertrösten. Und ich persönlich? Ich fliege am 1.1.2024 mit Avicon Airlines zum neu eröffneten Airport nach La Venturina und mache dort 10 Tage Sonnenurlaub. Und ich habe ein Zimmer im nagelneuen Airporthotel mit Meeresblick gebucht. Und dann genieße ich erstmal meine Freizeit und überlege mir in Ruhe, ob ich mich irgenwo wieder engagieren möchte.

Redaktion: Frau Dr. Waldner, vielen Dank für das Gespräch! Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute!

Dr. Waldner: Ich danke Ihnen und wünsche allen Leserinnen und Lesern ebenfalls alles Gute. Und natürlich lade ich wie immer alle ganz herzlich ein zum Besuch auf unserem weihnachtlichen Wintermarkt vom 24.11.2023 bis zum 24.12.2023 - dieses Jahr zum ersten mal auf der neu getalteten Airport-Plaza direkt vor dem Termnalgebäude



29.10.2023 / 10:30 Uhr          

Winterflugplan bringt neue Passagier- und Cargoflüge - und eine neue Airline

Der Winterflugplan 2023/24 ist seit heute in Kraft. Einige Sonnenziele machen nun Winterpause. Aber es gibt auch neue Destinationen, die künftig ab Berlin Interkontinental erreichbar sind. Und eine neue Airline. Aber der Reihe nach: Homecarrier Avicon hat einen neuen Airbus A223 eingeflottet. Damit einher geht auch eine Überarbeitung des Flugplanes. Da die Airline sich aus dem Urlaubsgeschäft weitgehend zurückziehen möchte, entfallen künftig die Flüge nach Agadir. Als Ersatz fliegt die Airline seit heute dreimal wöchentlich in die marokkanische Metropole Casablanca. Daneben legt Avicon die Ziele Aalborg, Einhoven und Krakau neu auf und verdoppelt die Zahl der Flüge nach Manchester auf zweimal täglich am Tagesrand.

Wizzair neu an unserem Airport

Mit Wizzair kehrt eine Airline an unseren Flughafen zurück, die bereits vor einigen Jahren kurzzeitig präsent war, damals aber ihre Zelte wieder abgebrochen hat. Diesmal ist das geplante Engagement aber von Anfang an größer. Wizzair will am FBI wachsen und bietet gleich von Anfang an eine Vielzahl neuer Flüge. So geht es künftig mit der osteuropäischen Günstigairline nach Tirana, Banja Luka, Kutaisi, Catania, Skopje, Bukarest, Cluj, Iași und Belgrad. Alle Flüge werden mehrmals wöchentlich angeboten. Airport-CEO Dr. Mariette Waldner freute sich, dass sie bei der Vorstellung des neuen Flugplanes eine Rekordanzahl an Winterdestinationen verkünden konnte. "Bei dieser Auswahl ist mit Sicherheit für jeden etwas passendes dabei, vom Geschäftsreisenden bis hin zum sonnenhungrigen Urlauber", so Waldner auf der Pressekonferenz.

Übrigens hat Lufthansa einen neuen A320Neo am FBI stationiert. Der Mutterkonzern übernimmt künftig die bisher von Eurowings durchgeführten Flüge nach Marseille, Sofia und Rom. Eurowings bedient dann nur noch die innerdeutschen Routen nach Köln/Bonn und nach Stuttgart.

Auch im Cargobereich neue Flüge

Vice-CEO Manuel Balke stellte dann den Flugplan für die Cargosparte vor. Auch hier gibt es positive Neuigkeiten. UPS stationiert eine weitere MD11 an unserem Airport und nimmt tägliche Frachtflüge in die indische Hauptstadtmetropolregion zum Flughafen Delhi auf. Und DHL startet mit einer Boeing 777-200-Frachtmaschine viermal wöchentlich neu in die pakistanische Stadt Lahore sowie dreimal wöchentlich ins vietnamesische Ho Chi Minh City. Das Flugzeug in DHL-Lackierung ist übrigens auf AeroLogic Germany registiriert und trägt im vorderen Rumpfbereich einen entsprechenden Sticker.


Wizzair konnte heute zum Start des Winterflugplanes 2023/24 als neue Airline an unserem Flughafen begrüßt werden


Lufthansa verstärkt seine Flotte am FBI durch einen zusätzlichen Airbus A320neo (hier im Bild die D-AINY "Lingen" mit der Sonderlackierung "Lovehansa") und übernimmt einige Flugziele von der Konzerntochter Eurowings


AeroLogic betreibt mit der Boeing 777-200F künftig für DHL Airlines Frachtflüge nach Lahore in Pakistan und nach Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam


UPS-Airlines nimmt mit einer zusätzlich am FBI stationierten MD11-Frachtmaschine tägliche Cargoflüge nach Delhi in Indien auf



18.10.2023 / 10:30 Uhr          

Am 29.10.2023 geht der neue Flughafen Berlin Interkontinental komplett ans Netz

Das neue Gelände des Flughafen Berlin Interkontinental geht am Sonntag, 29.10.2023 komplett in den Vollbetrieb. Bisher sind nur die Bereiche A und B aktiv. Mit der Inbetriebnahme der beiden Bereiche C und D wird der Terminalkomplex dann vollständig aktiviert. "Wir freuen uns, dass wir mit Beginn des Winterflugplanes unseren Gästen ein völlig neues Terminalerlebnis bieten können", so Airport CEO Dr. Mariette Waldner. Vom Supermarkt über ansprechende Shops bis hin zu diversen gastronomischen Angeboten bietet das Terminal ein sehr inspirierendes und helles Umfeld. Die großzügig gestalteten Check-In Bereiche A - D sorgen für kurze Wartezeiten.

Neue Kontrollspuren und CT-Technik an den Sicherheitskontrollen

Das Gepäck wird künftig mittels CT-Technik durchleuchtet. „Künftig muss niemand mehr seinen Laptop oder seine elektronischen Geräte auspacken. Damit ist auch das Ende der Flüssigkeitsbeschränkung auf 100 Milliliter gekommen und wir können künftig wieder größere Mengen im Handgepäck zulassen“, so Waldner. Außerdem wurden die Kontrollspuren völlig neu konzipiert. Alle persönlichen Gegenstände werden an den vier Vorbereitungsplätzen je Spur in große Wannen gelegt und auf einem langen Ausgabeband mit viel individuellem Freiraum wieder ausgegeben. Passagiere können sich hierfür die individuell benötigte Zeit nehmen und sogar langsamere Fluggäste überholen. Durch die hohe Effizienz der modernen Kontrollspuren kann der Passagierdurchsatz pro Kontrollspur im Vergleich zu den konventionellen Kontrollspuren deutlich gesteigert werden.


Nächtliche Impression des neuen Flughafengeländes - Zum Vergrößern ins Bild Klicken

Das moderne Ein-Terminal-Konzept ermöglicht es außerdem insbesondere Umsteigepassagieren, schnell von einem Gate zum anderen zu gelangen. Mit dem kompletten Umzug vom alten zum neuen Flughafengelände ergeben sich demnach laut Waldner noch weitere Neuerungen. So gebe es künftig ein paralleles Rollwaysystem, das unabhängig Starts und Landungen auf beiden Pisten zulasse. "Damit wird der Ablauf an unserem Flughafen deutlich flüssiger als bisher", so Waldner weiter.

Noch nicht alles ist fertiggestellt

Auf einige Annehmlichkeiten müssen die Gäste des FBI allerdings noch ein bisschen warten. "Bis zum Weihnachtsmarkt wird die Airport-Plaza, der neue Vorplatz unseres Airports, gestaltet und dann auch wieder das beliebte Event aufnehmen können", erklärt die CEO unseres Flughafens. Außerdem sollen die neue FBI-World, das Besucherzentrum des Flughafens, und die Besucherterrasse bis zum Beginn der Weihnachtsferien startklar sein. Ebenfalls noch in der finalen Fertigstellungsphase befindet sich das neue FBI-Airrailcenter, das aber ebenfalls mit Beginn des Winterfahrplanes der Deutschen Bahn im Dezember eröffnet werden kann. Und noch im Herbst soll das neue Luftrettungszentrum Nord-Ost eröffnet werden.

Noch bis zum Frühling wird sich der Bau des Skylink hinziehen. Das vollautomatische Personenbeförderungssystem, welches das Terminalgebäude mit mehreren Parkhäusern verbindet, kann laut Bauplanung vermutlich erst Anfang März ans Netz gehen. "Bis dahin bieten wir aber einen Busshuttle an, so dass jeder trockenen Fußes vom Auto ins Terminal gelangt", beruhigt Waldner.


Ein Luftbild des Airports zeigt die Dimensionen - Zum Vergrößern ins Bild Klicken



12.10.20231 / 16:00 Uhr         


UNIQ Maintenance liefert zwei A321 für Wingjet Austria und Wingjet aus

UNIQ-Maintenance hat heute zwei Airbus A321neo für Wingjet Austria und Wingjet ausgeliefert. Am Standort Berlin-Interkontinental wurden die neuen Flugzeuge der beiden Schwesterairlines mit Interior ausgestattet und lackiert. "Wir freuen uns, dass wir unserer UNIQ-Airline heute zwei hochmoderne Airbus-Flugzeuge übergeben können und wünschen allzeit guten Flug", so ein Sprecher der UNIQ-Maintenance.


Wingjet und Wingjet Austria erhalten je einen Airbus A321neo - die beiden Flugzeuge wurden heute auf die Reise zu ihren künftigen Einsatzorten geschickt

 



13.04.2023 / 15:00 Uhr          


Besuch einer Wirtschafts- und Hochschuldelegation aus Äthiopien

14 Hochschulen in Äthiopien möchten sich künftig auf angewandte Wissenschaft mit Schwerpunkt Wirtschaft ausrichten. Gemeinsam mit Partnern unterstützt sie auch die Humboldt-Universität zu Berlin. Auf Einladung der Universität ist heute eine Boeing 777-200LR der Ethiopian Airlines auf einem Sonderflug mit einer Wirtschafts- und Hochschuldelegation an Bord an unserem Airport gelandet. Das Flugzeug wird hier drei Tage parken - bis die Delegation wieder abreist. Für Spotter also ein echter Leckerbissen auf unserem Vorfeld.


Ausnahmsweise kam heute diese Boeing 777-200LR der Ethiopian Airlines auf einem Sonderflug mit einer Wirtschaftsdelegation an Bord zu unserem Flughafen



20.01.2023 / 19:30 Uhr         

Jahresinterview mit Airport-CEO Dr. Mariette Waldner

Redaktion: Wann ist der neue Airport fertig und wann wird der alte geschlossen

Dr. Waldner: Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung zum Jahresinterview. Nun zu Ihrer Frage: Der neue Airport ist ja bereits seit Juni 2022 in Betrieb. Die beiden neuen Start- und Landebahnen, die Flugzeugparkpositionen, der GAT-Bereich, die Cargocenter, die Flugzeugwerft von UNIQ Maintenance und die Abflugbereiche A und B sind seither aktiv. Und der Rest des Passagierterminals, also die große Abflughalle und die Bereiche C und D folgen mit Beginn des Sommerflugplanes am 26. März 2023. Im weiteren Verlauf des Frühlings wird dann auch das neue Airrail-Center ans Netz gehen, die neue Plaza wird eröffnet werden und die beiden noch im Bau befindlichen Parkhäuser werden dann nutzbar sein. Und nicht zu vergessen: Der militärische Bereich unseres Flughafens ist auch schon seit Juni 2022 aktiviert.

Redaktion: Wann ist der neue Airport fertig und wann wird der alte geschlossen. Was geschieht dann mit dem alten Flughafengelände?

Dr. Waldner: Ein Flughafen ist niemals fertig sondern entwickelt sich dynamisch weiter. Das alte Gelände wird am 15.4.2023 endgültig geschlossen und dann in einen Gewerbepark umgewidmet. Einige Gebäude und Straßen werden auch erhalten bleiben, so dass für Nostalgiker noch ein bisschen vom alten Airport übrig bleibt.

Redaktion: Frau Waldner, was zeichnet den neuen Airport aus?

Dr. Waldner: Den neuen Flughafen Berlin Interkontinental zeichnet vor allem seine Modernität und sein technischer Stand aus. So erhalten wir bei der neuen Sicherheitskontrolle auf Ebene 2 im Terminalgebäude 15 Kontrollspuren auf dem neuesten Stand. Und ganz toll für unsere Fluggäste: Dank der neuen Computertomographen müssen keine elektronischen Geräte oder Flüssigkeiten mehr aus dem Gepäck genommen werden. Alle persönlichen Gegenstände werden an den vier Vorbereitungsplätzen je Spur in große Wannen gelegt und auf einem langen Ausgabeband mit viel individuellem Freiraum wieder ausgegeben. Passagiere können sich hierfür die individuell benötigte Zeit nehmen und sogar langsamere Fluggäste überholen. Neben der modernen Technik finde ich auch die Architektur des Airport-Geländes nicht nur modern sondern auch sehr ansprechend.

Redaktion: Welche Höhepunkte hat das Jahr 2022 für den Flughafen Berlin Interkontinental gebracht und wie war die wirtschaftliche Entwicklung?

Dr. Waldner: Es waren in erster Linie bei den Airlines einige Höhepunkte zu verzeichnen. Vor allem, dass mit Garuda Indonesia und Qantas zwei Fluggesellschaften Langstreckenflüge zu hochattraktiven Fernzielen in Fernost bzw. Australien aufgelegt haben, war ein nicht zu erwartender Höhepunkt des vergangenen Jahres. Und dass ANA jetzt mit dem A380 nach Tokio fliegt ist auch ein echter Hammer. Wirtschaftlich lief es 2022 wieder besser als die Pandemiejahre zuvor. Wir konnten 2022 mit einem sehr überschaubaren Minus abschließen. Unsere Liquiditätsreserve ist nun aber nahezu aufgebraucht durch die Jahresfehlbeträge der vergangenen Jahre und die hohen Investitionskosten. Es wäre also Zeit, dass 2023 langsam wieder Geld in die Kasse kommt.

Redaktion: Mit wieviel Passagieren rechnen Sie denn in diesem Jahr?

Dr. Waldner: Konservativ gerechnet 16 Millionen – es ist Krieg in Europa und die Teuerungsraten machen auch beim Reisesektor nicht halt. Wenn sich die Situation im Jahresverlauf aufhellt, könnten es am Ende mit einer großen Portion Optimismus auch 17 – 18 Millionen Passagiere werden..

Redaktion: Wie beteiligte sich Ihr Unternehmen an der UNIQ?

Dr. Waldner: Im Kalenderjahr 2022 lag unser Augenmerk verständlicherweise auf dem Ausbau des eigenen Airports. Wir mussten den neuen Flughafen ans Netz bringen und sind auch jetzt noch mit dem restlichen Ausbau beschäftigt. Daher waren unsere UNIQ-Aktivitäten nicht so ausgeprägt wie in den Jahren davor. Aber das wird sicher im Verlauf des Jahres 2023 wieder anziehen, wenn wieder Kapazitäten für unsere sehr geschätzte Allianz frei werden.

Redaktion: Wie läuft es so allgemein in der UNIQ?

Dr. Waldner: Ich darf keine laute Kritik äußern, da sich unser Flughafen wie gesagt nicht besonders stark engagiert hat. Es fiel uns allerdings schon auf, dass auch bei den anderen Mitgliedern der UNIQ keine besonders starken Aktivitäten stattfanden. Leider sind einige UNIQ-Airports quasi inaktiv und haben seit Monaten nichtmal die Homepage mit Neuigkeiten gefüttert. Da stellt sich dann irgendwann schon die strategische Frage, ob die UNIQ-Allianz nicht grundlegend reformiert werden muss und die Grundregeln wieder stärker eingehalten werden müssen. Dass der Großflughafen Augsburg aus der UNIQ ausgeschieden ist, bedauern wir sehr. Mit dem Flughafen Osnabrück konnten wir zwar ein neues Probemitglied begrüßen. Die bisherigen Aktivitäten des neuen Kandidaten sind jedoch eher überschaubar und ernüchternd.

Redaktion: Frau Dr. Waldner, vielen Dank für das Gespräch!

Dr. Waldner: Ich danke Ihnen und wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gutes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2023. Für mich ist es mein letztes Jahr als Vorstandsvorsitzende, da ich zum 31.12.2023 in den Ruhestand gehen werde. Aber zum Herbstinterview 2023 lesen wir uns ja noch ein letztes mal. Alles Gute!



23.11.2022 / 19:30 Uhr         

Dieses Jahr gibt es wieder einen Winter- und Weihnachtsmarkt auf der Airport-Plaza

Das letzte Event im Jahr 2022 wird unser beliebter Weihnachtsmarkt sein, welcher vom 26.11. bis zum 26.12. bereits zum 12. Mal seine Pforten auf der Airport-Plaza öffnet.In dieser Zeit verwandelt sich die Airport-Plaza am Flughafen Berlin-Interkontinental in eine winterliche Zauberlandschaft. Inmitten eines Tannenwalds rund um die große Eisfläche warten täglich von 11 bis 21 Uhr (an Heiligabend bis 17 Uhr) jede Menge kulinarische Highlights und reichlich gute Stimmung auf Sie. Auch in diesem Jahr erwarten Sie die langen Freitage und Samstage, an denen unsere Gastronomen bis 22 Uhr für Sie geöffnet haben.

Einmalige Highlights:

Samstag, 26.11.2022 ab 12:00 Uhr Adventkranzbinden vor der Bühne
Samstag, 26.11.2022 ab 16:00 Uhr Schaulaufen der deutschen Eiskunstlauf-Elite*
Samstag, 03.12.2022 ab 14:00 Uhr Besuch vom Nikolaus
Samstag, 10.12.2022 ab 12:00 Uhr Wunschzettelbasteln für Kinder
Samstag, 17.12.2022 ab 14:00 Uhr Besuch vom Chistkind


*Eisfläche zw. 14:30 und 19:00 Uhr teilweise gesperrt

Unsere beliebten Lichterfahrten werden auch in diesem Jahr direkt auf dem Weihnachts- und Wintermarkt verkauft und starten von dort aus, stündlich von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr (außer am 24.12.). Am Wochenende bietet sich für Kinder und Familien die Mitfahrt bei der "Kinderlichterfahrt" um 15:30 Uhr an. Zusätzlich gibt es dann auch noch eine "Glühweinlicherfahrt" um 19:30 Uhr.


Kulinarische Highlights, ausgefallenen Marktstände und abwechslungsreiches Musikprogramm versüßen die Vorweihnachtszeit auf unserem Weihnachtsmarkt und machen ganz sicher reichlich Spaß



13.11.2022 / 12:30 Uhr         

DHL stationiert weitere Boeing 757-200 in Berlin-Interkontintal


Seit heute hat die OE-LNZ, eine Boeing 757-200PCF von DHL Air Austria, einen neuen Heimatflughafen. Das Frachtflugzeug ist künftig am Flughafen Berlin-Interkontinental stationiert und fliegt von hier aus drei neue Frachtdestinationen an. Neben Budapest und Sofia geht es auch nach Taschkent. Damit hat DHL nun bereits sechs Frachtmaschinen am hiesigen Airport stationiert. Mit 55 Frachtdestinationen und nahezu 1,2 Mio. jährlichem Frachtumschlag ist der Flughafen Berlin-Interkontinental Deutschlands drittgrößter Frachtflughafen nach Frankfurt und Leipzig und damit eine feste Größe beim Frachtflug.


Die OE-LNZ, eine Boeing 757-200PCF der DHL Air Austria, hat künftig ihren Heimatflughafen am FBI



12.11.2022 / 11:30 Uhr            

Avicon und Aerodiaz tauschen Standorte 

Die beiden UNIQ-Airlines Aerodiaz und Avicon habe die Rollen getauscht - und die Standorte. Aerodiaz hat seine drei bisher am FBI stationierten Airbus A320 abgezogen und an den Flughafen La Venturina verlegt. Sie übernehmen dort die Flüge, die bisher von drei Airbus A320 der Avicon International durchgeführt wurden. Aerodiaz übernimmt auch die Basis von Avicon am Flughafen La Venturina. Umgekehrt stationiert Avicon die drei Airbus A320 aus La Venturina künftig am Standort FBI. Hier werden die Flugzeuge die Routen von Aerodiaz übernehmen, wobei die Airline schon angekündigt hat, einige touristische Ziele durch Städteziele zu ersetzen. Die beiden Airlines seien sich einig gewesen, dass die neue Arbeitsteilung deutliche Vorteile für alle Beteiligten habe. Zum einen könne Avicon seine Basis am FBI stärken und sich auf den hiesigen Hub konzentrieren, zum anderen könne Aerodiaz als Airline mit spanischen Wurzeln am Airport La Venturina ihr Know-how voll ausspielen. Aerodiaz geht dem Flughafen Berlin-Interkontinental aber nicht ganz verloren. Vier wöchentliche Flüge bietet die Airline zwischen La Venturina und dem FBI nämlich künftig an.


Aerodiaz übernimmt künftig die Basis von Avicon am Flughafen La Venturina und fliegt künftig vom FBI aus nur noch vier wöchentliche Flüge zur neuen Basis auf der Kanareninsel


Avicon zieht seine drei Airbus A320 aus La Venturina ab und schließt die dortige Basis. Die Flugzeuge sind künftig am FBI stationiert und übernehmen hier Flüge zu Städtezielen.



22.09.2022 / 14:00 Uhr         

Bundespräsident landet am Flughafen Berlin Interkontinental

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war zum Staatsbesuch in Mexiko. Die Rückreise endete nun am Regierungsterminal des Flughafen Berlin Interkontinental. So zeigte sich die nagelneue Regierungsmaschine, ein Airbus A350-900 mit dem Taufnamen "Konrad Adenauer" und der Registrierung 10+01 erstmals an unserem Airport. "Ich bin mir sicher, dass für die vielen Spotter, die zu diesem Anlass an unseren Flughafen gekommen sind, ein paar schöne Bilder dabei waren", so Airport-Sprecher Dr. Rüdiger Vogelsang. 


Der brandneue Airbus A350-900 der Luftwaffe landete heute mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an Bord an unserem Airport



10.08.2022 / 11:30 Uhr         

 
Avicon fliegt während des Oktoberfestes auch mit A350 nach München

Wie Avicon Airlines heute bekannt gegeben hat, wird die Airline zum Münchner Oktoberfest ab Berlin Interkontinental auch den Airbus A350 nach München einsetzen. "Wir erwarten eine hohe Nachfrage, insbesondere zu den Festwochenenden. Die Leute wollen wieder feiern. Und wir unterstützen das mit günstigen Tickets nach München und zurück und extra vielen Sitzplätzen", so ein Sprecher von Avicon Airlines. Dafür macht unser Homecarrier schon mal Werbung mit Stickern auf einem A350-900.


(zum vergrößern ins Bild klicken)
Mit besonderen Stickern anlässlich des Münchner Oktoberfestes wurde dieser Airbus A350 mit der Registrierung D-AVIP versehen: Neben dem Hinweis aufs Oktoberfest und sich zuprostenden Bierkrügen heißt der auf dem Rumpf zu lesende Unternehmensslogan der Airline temporär "Mia san dabei - des werd a Gaudi!"



21.04.2022 / 08:00 Uhr         

2/3 des neuen Airports sind vom TÜV abgenommen:
Cargocenter und UNIQ-Maintenance beginnen Probebetrieb

Am 1. Juni soll der neue Standort des Flughafen Berlin Interkontinental (FBI) öffnen und den Flugbetrieb aufnehmen. Bereits heute hat der TÜV und das Landratsamt Bernau etwa zwei Drittel der neuen Anlage abgenommen. Darunter der gesamte Westbereich des Airports mit dem Technikbetrieb der UNIQ-Maintenance, das neue Regierungsterminal und die komplette Cargoworld mit ihren drei Frachthallen. Außerdem das Kerosinlager, den Bauhof und den gesamten Bereich der General Aviation samt Terminal. "Wir liegen exakt im Zeitplan. Momentan stehen die Parkhäuser und das Mainterminal im Fokus. Die Bauarbeiten liegen in der Schlussphase. Ich gehe davon aus, dass unser Airport pünktlich zum 1.6.2022 starten kann", so Airport-Sprecher Dr. Rüdiger Vogelsang. Der UNIQ-Maintenance Technikbetrieb und der komplette Cargobereich starten nun mit dem Probebetrieb. Einzelne Flüge werden daher bereits ab dem morgigen Montag am neuen Standort abgefertigt. Bereits heute kam der UNIQ-Worldfreighter von A.C.I.-Cargo zum neuen UNIQ-Maintenance-Betrieb. Er hat komplette Flugzeugkomponenten entladen, die in der Technikhalle anschließend zu neuen Flugzeugen zusammen gebaut werden. Dem Vernehmen nach handelte es sich heute um Komponenten eines künftigen Airbus A320 der bulgarischen Fluggesellschaft European Air Charter.


Zum ersten mal am neuen Standort: Der UNIQ-Worldfreihgter entlädt Flugzeugteile für die UNIQ-Maintenance



01.04.2022 / 16:30 Uhr         

Crystal Air flottet zwei werkszeue Boeing 777-300ER ein

Die "Crystal Love" und die "Crystal Serenty" sind die beiden jüngsten Flottenzuwächse der Crystal Air. Bei beiden Flugzeugen handelt es sich um werksneue Boeing 777-300ER. Gleichzeitig wird die letzte in der Flotte verbliebene Boeing 767-300 ausgeflottet. Mit der Einflottung der beiden neuen Flugzeuge ändert sich auch der Flugplan von Crystal Air. Neu geht es jetzt nämlich zweimal wöchentlich nach Willemstad auf Curaçao und einmal wöchentlich nach Montego Bay auf Jamaika. Dafür wurde die Zahl der Flüge nach Orlando und Seattle auf jeweils zweimal wöchentlich geschrumpft. Im Verlauf des Sommerflugplanes werden dann noch Flüge nach Recife in Brasilien sowie nach Jakarta, Mombasa und Buenos Aires hinzu kommen, verrät das Management um Airline-Chef Melvin Forch.
 

Bei der Ankunft an unserem Flughafen konnten die beiden neue Boeing 777-300ER von Crystal Air bestaunt werden - auf dem Bild zu sehen die Maschine mit dem Taufnamen "Crystal Love"



22.03.2022 / 20:30 Uhr         

Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Avicon International Airlines

Redaktion: Sehr geehrter Herr Dr. Axel Wieland, sie sind Vorstandsvorsitzender der Avicon International Airlines und der Avicon Airline Group. Wie geht es ihnen und Ihren Airlines derzeit?

Dr. Axel Wieland: Danke der Nachfrage, mir persönlich geht es prima. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Nicht ganz so gut geht es nach zwei Jahren Pandemie leider unseren Airlines. Immerhin zieht das Geschäft zur Zeit wieder etwas an. Die Buchungszahlen lassen auf einen einigermaßen guten Sommer hoffen.

Redaktion: Wie hat sich ihre Airline-Gruppe strategisch auf das schwierige Marktumfeld eingestellt und wie sieht die Planung für die Zukunft aus?

Dr. Axel Wieland: Wir haben während der Pandemie die Zahl der Flüge drastisch herunter gefahren und steigern diese gerade wieder. Im Sommer wollen wir alle Flüge wieder anbieten, die wir auch vor der Pandemie im Flugplan hatten. Darüber hinaus sind wir aber sehr vorsichtig. Die Auslieferung von fünf bestellten Airbus A220-100 haben wir fürs erste nach hinten geschoben. Airbus hat da kulanterweise mitgemacht. Derzeit ist aber einfach kein Spielraum, neue Flüge zu entwickeln oder Strecken auszubauen. Den Standort am Flughafen Trier haben wir zum Jahreswechsel komplett aufgegeben. An unserem Zweit-Hub in La Venturina hat das Geschäft schon vor einigen Monaten wieder spürbar angezogen. Die dort stationierten vier Airbus A319 sind zufriedenstellend ausgelastet. Positiv zu vermerken ist, dass wir mit Crystal Air einen Codeshare-Vertrag schließen konnten und künfig als Zubringer am FBI zu deren Urlaubsflügen zu Langstreckendestinationen dienen. Unseren drei Airlines Avicon, Alpic und Excellent Air geht es derzeit den Umständen entsprechend gut. Liquidität ist vorhanden. Und wenn die Pandemie im Sommer wieder Pause macht, dann können wir Geld verdienen und uns so durch den kommenden Winter retten. Erstaunlicherweise konnten wir bei Excellent Air sogar eine Nachfragestärkung feststellen und haben daher ein weiteres Flugzeug, eine Embraer 145, in die Flotte integriert.

Redaktion: Am 1.6.2022 soll der neue Flughafen FBI Interkontinental eröffnen. Das wird dann Ihre neue Basis sein. Was erwarten Sie sich von dem neuen Airport und wie werden Sie und Ihre Gruppe dort künftig aufgestellt sein?

Dr. Axel Wieland: Der neue Airport wird klasse. Zwei parallele Start- und Landebahnen werden dafür sorgen, dass es luftseitig keine "Staus" mehr gibt. Das neue Terminal mit seinen großzügigen Checkin-Bereichen ist das modernste Terminal, das man sich vorstellen kann. Hier wird es natürlich auch wieder eine Avicon-Imperial-Lounge geben. UNIQ-Maintenance, unser Technikbetrieb, hat eine komplett neue Wartungshalle errichtet, die auf dem neuesten Stand der Technik ist. Auch das kommt uns zugute. Auch UNIQ-SKY-GOURMET wird wieder in vertrauter Weise am Platz seine Dienstleistungen für uns anbieten. Und wir haben unseren Avicon-Tower abgebaut und wieder aufgebaut am neuen Standort. Das ist Recycling von Baumaterialien und absolut up-to-date. Dadurch konnten wir auch rund 20% Baukosten sparen. Durch das neue Ein-Terminal-Konzept ist auch für Umsteiger ein hohes Maß an Komfort geboten. Der neue Airport ist also ganz nach unserem Geschmack und wird sicher dazu beitragen, dass wir wirtschaftlich gestärkt aus dem Umzug hervor gehen. Der neue FBI ist ein echter HUB-Airport.

Redaktion: Das klingt geradezu euphorisch Herr Dr. Wieland. Gibt es denn auch Nachteile durch den Umzug zum neuen Flughafengelände?

Dr. Axel Wieland: Da kann ich im Moment keine erkennen ehrlich gesagt. Wir freuen uns auf den 1.6.2022.

Redaktion: Dann bedanken wir uns für das vertrauensvolle Gespräch und wünschen viel Erfolg für die Zukunft.

Dr. Axel Wieland: Vielen Dank!



09.03.2022 / 19:00 Uhr         

Am 1.6.2022 soll der neue Flughafen Berlin Interkontinental ans Netz gehen

Anfang Juni ist es soweit: Das neue Flughafengelände wird den bisherigen Flughafen Berlin Interkontinental ablösen. Was ist neu? Was bleibt beim alten? Wir geben Ihnen hier einen Überblick.

Terminal:
Bisher gab es zwei Terminals mit unterschiedlicher Kapazität. Künftig wird der gesamte Passagierflug in einem größeren Terminal mit einem Pier von über 650 Metern Länge und einer Kapazität von 25 Mio. PAX p. a. abgewickelt. Dieses Terminal verfügt über eine große Haupthalle mit zwei seitlich angegliederten kleineren Hallen, in der in insgesamt vier Bereichen die Check-In Schalter zu finden sind. Das Terminal verfügt über insgesamt 64 Abfluggates. Optional kann zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf ein Satellit ergänzt werden. Die Fläche dafür ist bereits vorbereitet.

Start- und Landebahnen:
Bisher gab es zwei sich kreuzende Start- und Landebahnen. Künftig gibt es zwei parallele Start- und Landebahnen mit jeweils 3.043 Metern Länge und einer Breite von 45 Metern. Da beide Bahnen mit etwa 1,2 Kilometer Abstand nebeneinander liegen, sind sie voneinander unabhängig zu betreiben. Damit wird die Kapazität des Runwaysystems nochmals erheblich gesteigert.

Cargobereich:
Bisher gab es ein Cargocenter und ein Perishable Center. Künftig werden die beiden Gebäude durch eine DHL-Fachthalle ergänzt. Das Cargocenter, die FBI-Cargoworld, wurde komplett neu errichtet. Sämtliche Dächer im Cargobereich sind zudem als Gründächer mit Pflanzenbewuchs angelegt.

FBI-Airrailcenter:
Das FBI-Airrailcenter wurde neu errichtet. Die Kapazität ist die gleiche wie bisher. Allerdings wurde die Architektur neu ausgelegt und entzerrt. Das Airrailcenter besteht künfig aus einem geschwungenen Dach über den Gleisen und dem Vorplatz. Dort findet sich auch das DB-Resezentrum wieder. Ebenfalls am Platz finden sich versetzt zwei große Bürogebäude.

Luftrettungszentrum Nord/Ost
Neu ist das Luftrettungszentrum Nord/Ost. In der Halle samt angrenzender Notfallklinik haben drei Luftrettungsunternehmen, nämlich die ADAC-Luftrettung, Air Ambulance und FAI, ihre Flugzeuge stationiert.

UNIQ-Maintenance
Die Halle der UNIQ-Maintenance wurde komplett neu errichtet und kann künftig bis zu zwei Airbus A380 fassen.

Was bleibt so ziemlich beim alten?
Der Airport wird auch in Zukunft über 64 Parkpositionen für Passagierflugzeuge verfügen. Hinzu kommen noch Stellplätze beim Luftrettungszentrum. Ergänzt wird durch einen neuen Jetstellplatz für die VIP-Abfertigung das GA-Terminal. Hier können zukünftig VIP-Jets bis zur Größe eines A321 oder einer Boeing 737-900 abgefertigt werden. Ansonsten bleibt alles im GAT-Bereich beim alten. Auch die Parkhäuser und Tiefgaragen werden in gewohntem Umfang wieder angeboten. Die Hochhäuser der UNIQ und der Avicon Group bleiben ebenfalls bestehen. Auch das Dorint-Airport-Hotel bleibt erhalten. Der Skytrain wird ebenfalls erhalten bleiben, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsatzbereit sein. Die Feuerwehr wird sich künftig statt auf zwei auf einen Standort konzentrieren. Auch die Cateringunternehmen werden sich künftig auf zwei statt bisher drei Gebäude konzentrieren. Eines dieser Gebäude wird dann exklusiv von LSG / Gate Gourmet genutzt werden. Ebenfalls wie gehabt wird es ein Terminal für Ausweichflüge der Bundesregierung sowie einen dazugehörigen Stützpunkt der Luftwaffe geben. Natürlich gibt es auch weiterhin ein Kerosinlager, einen Bauhof samt Winterdienstdepot und ein Busdepot. Außerdem wurde wieder ein Biotop mit einem großen See errichtet.

Daneben entstehen zur Zeit noch viele Details, die unseren Airport auch in Zukunft unverwechselbar machen. Also lassen Sie sich überraschen, wenn der Vorhang kurz vor dem 1.6.2022 fallen wird und freuen Sie sich auf den neuen FBI - Airport Berlin Interkontinental.



27.02.2022 / 20:00 Uhr         

Deutschlands Luftraum für Flüge von und nach Russland gesperrt

Die Bundesregierung hat beschlossen, ab heute, 15 Uhr, den deutschen Luftraum für Flüge von und nach Russland zu schließen. Dies bedeutet für unseren Flughafen konkret, dass die Flüge nach Moskau und Sankt Petersburg ab heute bis auf Weiteres nicht stattfinden werden. Betroffen sind Flüge von Aeroflot, Avicon und S7 Airlines nach Moskau sowie Flüge mit Lufthansa nach Sankt Petersburg. Ebenfalls gestrichen sind sämtliche Flüge in die Ukraine, nachdem die Regierung den ukrainischen Flugraum komplett geschlossen hat. Davon betroffen sind an unserem Flughafen die Flüge nach Kiew, die von Avicon durchgeführt werden. Derzeit ist nicht absehbar, wann die Flüge nach Russland bzw. in die Ukraine wieder aufgenommen werden können.


Auch S7 Airlines hat derzeit ein Einflugverbot und hat die Flüge nach Moskau annulliert



15.02.2022 / 11:00 Uhr         


A.C.I. Cargo fliegt im Auftrag von UNIQ-Maintenance mit Beluga XL

Ein ungewöhnliches Fluggerät ist jetzt an unserem Flughafen beheimatet. Die A.C.I. Cargoair hat einen Beluga XL - also einen Airbus A330-743L - angeschafft. Sein Heimatflughafen wird der FBI werden. A.C.I. betreibt das Flugzeug ausschließlich für die UNIQ-Maintenance, das Technikunternehmen der UNIQ-Allianz. Damit sollen künfig Flugzeugkomponenten von Zulieferern transportiert werden bzw. Teile zwischen den einzelnen Maintenance-Werken verschoben werden. A.C.I. Cargoair ist eine Frachtfluggesellschaft mit Sitz am Flughafen Augsburg und Cargohub am Flughafen Berlin Interkontinental. Die Airline ist eine Beteiligungsgesellschaft mehrer UNIQ-Airlines.


Der Airbus A330-743L Beluga XL von A.C.I. fliegt künftig als "UNIQ Wolrdfreighter" im Auftrag des internationalen Maintenance-Unternehmens der UNIQ-Allianz weltweit Flugzeugteile

 
  Heute waren schon 5 Besucher (29 Hits) hier!