Airport-News
 

Neues vom Flughafen
Airport news


18.04.2020 / 14:30 Uhr          

Coronapandemie: Lufthansa fliegt künftig nur noch nach Frankfurt und München
Kranich streicht auch alle Langstreckenziele ab Berlin Interkontinental

Mehr dazu in Kürze...



22.03.2020 / 10:00 Uhr         


Corona-Pandemie: Auch zum Sommer hin keine Besserung in Sicht -
Flughafen kommt in finanzielle Turbulenzen


Die finanzielle Lage der FBI-Group mit ihren Flughäfen und Airlines spitzt sich zunehmend zu, so CEO Dr. Mariette Waldner. Man habe gerade am Flughafen Berlin-Interkontinental ein umfangreiches Investitionsprogramm aufgelegt, um künftig erfolgreich neben dem neu eröffneten Flughafen Berlin-Brandenburg bestehen zu können. Inzwischen zeichne sich aber immer mehr ab, dass die Umsetzung dieses Investitionsprogrammes aus eigener Kraft nicht mehr zu stemmen sei. So habe man im Herbst noch mit einer spürbaren Verbesserung der Situation im Frühling 2021 gerechnet. Nun seien aber praktisch alle saisonallen Sommerflüge abgesagt worden, der Interkontinentalverkehr laufe nur zu Bruchteilen und auch die europäischen Cityverbindungen seien trotz eines ausgedünnten Angebotes weiterhin eher rückläufig als steigend. "Aufgrund der starken Ertragseinbrüche an allen unseren Airports und bei unseren drei Fluggesellschaften haben wir nun um eine staatliche Unterstützung beim Bund und beim Land Berlin angefragt", so Dr. Waldner. Die FBI-Group sei in der jetzigen Form nur überlebensfähig, wenn die Liquidität kurzfristig gesichert werde. "Für die Zeit nach Corona wären wir gut aufgestellt, aber aktuell verlieren wir jeden Tag rund eine Million Euro", so Waldner. Die Liquidität reiche wohl nur noch bis Ende April 2021. "Sollte der Staat uns nicht zur Seite springen, dann werden wir Ende April Insolvenz anmlden müssen".

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Derzeit laufen umfangreiche Bauarbeiten am Mainterminal des Airports - inzwischen droht der Flughafengesellschaft das Geld auszugehen




12.03.2020 / 19:00 Uhr         


Nach Insolvenz: Czech Airlines stellt Flüge mit ATR 72 ein
Die Strecke Berlin-Interkontinental - Prag wird vorerst nicht mehr bedient


Czech Airlines (České aerolinie a.s., früher auch kurz ČSA) hat Insolvenz angemeldet. Flug OK1690, der heute um 18:28 Uhr unseren Airport verlassen hat, war wohl der vorerst letzte Flug der Traditionsairline zwischen dem Flughafen Berlin-Interkontinental und dem Flughafen der teschechischen Hauptstadt Prag. Bereits vor zwei Wochen hat Czech Airlines Insolvenz angemeldet. Nun werden die Fluggeräte der Airline an die Leasinggeber retourniert. Lediglich ein Airbus A319 und ein Airbus A320 bleiben vorerst in der Flotte. Die Strecke zwischen dem FBI und Prag wurde bisher mit ATR 72-500 durchgeführt. Durch den Wegfall der Flugzeuge wird nun auch die Strecke eingestellt. "Wir bedauern den Rückzug von Czech Airlines und den damit verbundenen Wegfall der Hauptstadtverbindung zwischen Prag und Berlin", so Airport-Sprecher Dr. Rüdiger Vogelsang. Man sei bereits mit anderen Airlines in Verbindung getreten um über eine Fortsetzung der Strecke zu sprechen. Allerdings halte sich das Interesse derzeit in Grenzen. "Vielleicht werden wir einen neuen Anbieter gewinnen können, wenn die dunklen Covid-Wolken am Airliner-Himmel verzogen sind", so Vogelsang.


Bisher verband Czech Airlines die beiden Hauptstädte Berlin und Prag mit ATR7 (Avions de Transport Régional 72-500 mit 70 Sitzplätzen) zweimal täglich am Tagesrand



02.03.2020 / 12:00 Uhr         


Crystal Air kauft Boeing 777-200LR für zusätzliche Urlaubsflüge -
Künftig will die Airline auch im Linienverkehr mitmischen


Crystal Air LTD. (IATA-Code CR) ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin. Bisher bot die Airline mit ihrer Boeing 777-200LR (D-ACAB - Taufname "Crystal Synphonie") und ihrem
zweiten Flugzeug, einer Boeing 767-300 (D-ANDY - Taufname "Crystal Love"), Charterflüge an. Die Boeing 777-200LR wurde 2020 als erstes Passagierflugzeug weltweit mit mit dem SKY-LAN 2.0 ® Onboard-Internet-System ausgestattet. Künftig wird die Flotte nun durch eine zweite Boeing 777-200LR (D-ACAC - Taufname "Crystal Harmony") erweitert. Mit dem zusätzlichen Flugzeug will Crystal Air nun auch die Geschäftsstrategie ändern. "Wir sehen in der Reisesehnsucht nach dem Ende der Coronapandemie ein großes Potenzial und wollen als klassischer Urlaubsflieger ab Berlin das sein, was Condor seit Jahrzehnten in Frankfurt praktiziert. Um dieses Ziel erfolgreich zu erreichen, stehe man derzeit mit Avicon International Airlines in erfolgversprechenden Verhandlungen über Zubringerflüge. Derzeit prüfe man das finale Streckennetz.

Flugziele werden noch final festgelegt

Zunächst werde man ohnehin für den Sommer geplante Charterziele fliegen und diese dan
n ab Herbst auf Linie umstellen. Im Fokus stehen demnach derzeit die Ziele Orlando (MCO) / Disney World Ressort in den USA, Mahé (SEZ) auf den Seychellen, Windhoek (WDH) in Namibia (ab Herbst 2021), Malé (MLE) auf den Malediven sowie noch weitere Ziele in Afrika und Nord- und Südamerika. Der asiatische Raum stehe derzeit allerdings nicht im Fokus, so ein Unternehmenssprecher.


Crystal Air hat nun eine zweite Boeing 777-200LR mit 266 Sitzplätzen erworben. Der Taufname des neuen Flugzeuges ist "Crystal Harmony"


Neben den beiden Boeing 777-200LR betreibt Crystal Air noch eine Boeing 767 mit 218 Sitzplätzen. Diese wird vorwiegend auf Flügen nach Orlando zur dortigen Disney World eingesetzt und trägt eine entsprechende auffällige Sonderlackierung.



18.02.2020 / 18:00 Uhr         

Mehr Dubrovnik, Pula und Zagreb:
Croatia Airlines verdoppelt im Sommer das Angebot in Richtung Kroatien


Croatia Airlines baut seine Präsenz am Flughafen Berlin Interkontinental aus: Ab dem Somemrflugplan 2021 wird es neue Flüge in das Land an der Adria geben. Dazu werden neben den in Berlin bekannten Dash 8 Q400 auch Airbus A319 zum Einsatz kommen. Geplant sind ganzjährige Flüge nach Dubrovnik mit A319, die täglich außer Dienstag und Samstag stattfinden werden. An diesen beiden Tagen wird das Fluggerät saisonal im Sommer nach Pula eingesetzt. Die Rotation nach Zagreb wird von täglich außer Samstag auf zweimal täglich von Montag bis Freitag und einmal täglich am Samstag und Sonntag aufgestockt und damit nahezu verdoppelt. Hier kommen weiterhin die Dash-Turboprops zum Einsatz. "Der Streckenausbau von Croatia Airlines freut uns außerordentlich und ist eine gute Nachricht in trüben zeiten. Wir hoffen auf eine baldige belebung des Flugverkehrs, so dass sich die Investition in die neuen Flüge für Croatia Airlines am Ende rechnet", so Airport-Sprecher Dr. Rüdiger Vogelsang.


Croatia Airlines setzt ab dem Sommerflugplan neben Bombardier Q400 auch Airbus A319 ein und erweitert das Streckennetz von Berlin-Interkontinental nach Kroatien



08.02.2020 / 20:00 Uhr          

Ab Sommer 2021 neue Airline am Flughafen Berlin Interkontinental:
Interfly plant Flüge zu regionalen Destinationen ab Juli 2021


Am 1. Juli 2021 will eine neue Airline ab Berin Interkontinental durchstarten: Interfly ist der Name des neuen Airlineprojektes, hinter dem ein Berliner Unternehmer steht. Zwei Dornier 328-100 mit jeweils 32 Sitzplätzen sollen demnach zunächst an den Start gehen. Flugziele sind fürs Erste neben Münster / Osnabrück, Saarbrücken und Sylt in Deutschland auch 6 europäische Regionaldestinationen. Interfly hat seinen Sitz in einem Bürogebäude in der Innenstadt Berlins. Seine Flugzeuge will Interfly in einem eigenen Hangar am Flughafen Berlin Interkontinental warten. Dort wurde kürzlich das Gebäude von Jetworx abgelöst, die ihre Maintenance am FBI geschlossen haben. Geplant sei mittelfristig, den Unternehmenssitz ebenfalls zum FBI zu verlegen. "Wir haben vor, in Zukunft eine wichtige Rolle am Flughafen Berlin Interkontinental einzunehmen", so ein Unternehmenssprecher. Zwar starte man inmitten der Coronapandemie bescheiden, habe jedoch vor, in den kommenden Jahren zu wachsen und weitere Flugverbindungen aufzunehmen. Dabei werde man sich auf Mittel- und Norderopa konzentrieren.


Interfly startet den Flugbetrieb ab Berlin-Michelstadt zunächst mit zwei Dornier 328-100 mit 32 Sitzplätzen und bedient damit 11 Destinationen in Deutschland, Mittel- und Nordeuropa



06.02.2020 / 12:00 Uhr         

Nach Freigabe der Boeing 737 MAX8 in Europa:
S7 Airlines wechselt auf größeres Fluggerät bei Moskau-Flügen


Die Boeing 737 MAX8 darf in Europa wieder in den Himmel steigen. Dies nimmt der russische Carrier S7 Airlines zum Anlass, das Fluggerät auf den Flügen zwischen Berlin Interkontinental und Moskau - Domodedowo umzustellen. Statt den bisher eingesetzten Embraer 170 Regionaljets mit 78 Sitzplätzen kommen künftig Boeing 737 MAX8 mit 176 Sitzplätzen zum Einsatz. Neu ist auch, dass 6 Businessclass-Sitze angeboten werden - bisher wurden nur Economy-Plätze verkauft. "Wir freuen uns, dass trotz der momentan vorherrschenden Flaute S7 auf die Verbindung setzt und sie mit dem neuen Fluggerät zukunftsfest macht", so Airport-Sprecher Dr. Rüdiger Vogelsang.


S7 Airlines setzt künftig bei den Flügen nach Moskau-Domodedowo auf Boeing 737 MAX8



29.01.2020 / 18:00 Uhr        


Weitreichende Reisebeschränkungen in Staaten mit hoher Anzahl
mutierter Coronaviren beschlossen


Für Länder, in denen sich besonders ansteckende Varianten des Coronavirus stark ausgebreitet haben, gilt in Deutschland ab Samstag eine weitreichende Einreisesperre. Das Kabinett beschloss am Freitag ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen bis zum 17. Februar. Ausnahmen gibt es unter anderem für den Warenverkehr. Betroffen sind zunächst:


- Großbritannien

- Irland
- Portugal
- Südafrika
- Brasilien


Die Vorgaben der Bundesregierung werden auch an unserem Airport uneingeschränkt umgesetzt, so dass sämtliche Passagierflüge aus und in die genannten Staaten bis vorerst 17.02.2021 komplett gestrichen sind. Frachtflüge dürfen weiterhin stattfinden. Wir bitten dies bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.



28.01.2020 / 10:00 Uhr   
    

Corona: Bis mindestens 28.03.2021 bleibt das Mainterminal geschlossen
Flüge finden nur noch ab dem neuen Satellitenterminal statt

Die starkt zurückgegangen Passagierzahlen sorgen dafür, dass unser Flughafen einsparen muss, wo es geht. Aufgrund der erneuten Reisebeschränkungen wird das Mainterminal mit den Abflugbereichen A und C nun komplett geschlossen. Die Abfertigung aller verbleibenden Flüge findet nun im neu gestalteten Satellitenterminal in den Abflugbereichen B und D statt. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 28.03.2021. Je nach Situation kann dies aber auch für einen längeren Zeitraum gültig sein. "Wir hoffen, bis zum Beginn des Sommerflugplanes das neue Pier Süd am Mainterminal in Betrieb nehmen zu können, so dass dann im Sommerflugplan die Abflugbereiche A, B und D zur Verfügung stehen. Im Sommer wird dann der Rest des alten Mainterminals abgebrochen und soll bis Frühling 2022 mit einem neuen Zentralbereich und dem neuen Nordpier - dem künftigen Abflugbereich C - komplett wieder in Betrieb gehen", so Flughafensprecher Dr. Rüdiger Vogelsang.


Das umgebaute und modernisierte Satellitenterminal steht seit Samstag, 30.01.2021 offen und nimmt bis auf Weiteres sämtliche Passagierflüge von und zum Flughafen Berlin Interkontinental in seinen Abfertigungsbereichen B und D auf. Es fehlen nur noch Restarbeiten an der Fassade (►Bild zum Vergrößern anklicken)



23.01.2021 / 1:00 Uhr
         

Schaden am Flugzeug:
Turkish Airlines lässt Ersatzflieger aus Istanbul kommen

Auch während der Pandemie lässt Turkish Airlines gelegentlich größere Flugzeuge, wie den A330-300, zum Flughafen Berlin Interkontinental kommen. Zwischen den beiden Metropolen Berlin und Istanbul besteht trotz Corona ein hoher Bedarf an ethnischen Flügen. Heute kam es dabei zu einem kleinen Zwischenfall. Schon beim Anlassen der Triebwerke bemerkte der Kapitän eines A330-300 der Turkish Airlines, dass es in einem der beiden Trent-700 zu einem Leistungsabfall gekommen war. Da das Problem nicht kurzfristig behoben werden konnte, wurde eine Ersatzmaschine aus Istanbul eingeflogen, die mit mehr als 5 Stunden Verspätung die Passagiere dann in die Bosporus-Metropole brachte. So kam es heute schon zu dem in diesen Zeiten seltenen Bild, dass gleich zwei Großraumjets der gleichen Airline auf unserem Vorfeld abgestellt waren.


Gleich zwei Airbus A330-300 der Turkish Airlines füllten heute das Vorfeld am Flughafen Berlin Interkontinental - Hintergrund war ein Schaden an einem Triebwerk eines der beiden Flugzeuge



17.01.2021 / 13:00 Uhr
 
      


Avicon trotzt der Coronakrise:
Ab dem Sommer neue Flüge nach Catania, Edinburgh und Helsinki

Avicon International Airlines will auch im laufenden Jahr wachsen. Trotz Corona-Pandemie setzt unser Homecarrier auf ein kontinuierliches Flotten- und Streckenwachstum. Im Verlauf des Frühlings werden demnach 5 neue Airbus A220-100 zur Flotte stoßen. Drei davon werden am Andaman International Airport stationiert werden und unter dem Branding von UNIQ Asia Connect fliegen. Zwei neue Flugzeuge bleiben am FBI und ergänzen die hier stationierten Flugzeuge. Mit dem zusätzlichen Fluggerät werden gleich drei neue Europaziele ins Streckenportfolio von Deutschlands viertgrößter Fluggesellschaft aufgenommen: Catania, Edinburgh und Helsinki. "Wir erwarten ab dem späten Frühling eine spürbar wachsende Nachfrage und wollen darauf vorbereitet sein", so ein Sprecher von Avicon. Catania auf Sizilien wird demnach einmal täglich bedient, ebenso wie die schottische Metropole Edinburgh. Die finnische Hauptstadt Helsinki wird dann zweimal täglich am Tagesrand angeflogen - im Wettbewerb mit Finnair. Schon zu Beginn des Jahres soll übrigens ein werksneuer Airbus A330-900neo zur Avicon-Flotte stoßen. Mit diesem Fluggerät will Avicon interkontinentale Urlaubsflüge anbieten.


Avicon setzt auf den neuen Europarouten Airbus A220-100 ein



14.01.2020 / 10:00 Uhr        


Geschäftsführung gibt Jahresabschluss für 2020 bekannt
"Corona hat uns beinahe in den Abgrund gerissen"


Auf einer Online-Pressekonferenz hat die Geschäftsführung des Flughafens heute den Jahresabschluss 2020 vorgelegt. Die Passagierzahlen seien coronabedingt von
20.922.500 im Jahr 2019 auf nurnoch 7.2145.265 im Jahr 2020 um knapp zwei Drittel gesunken. Es sei damit das mit Abstand schlechteste Jahr in der zehnjährigen Flughafengeschichte gewesen. "Dass wir bei den Passagierzahlen derart heftig verloren haben liegt ausschließlich an der Corona-Pandemie. Im ersten Quartal, also vor den weitreichenden Corona-Maßnahmen, zeigte die Passagierkurve im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht nach oben", so Airport-CEO Dr. Mariette Waldner. Da der FBI in diesem Jahr als einer der ersten Verkehrsflughäfen einen detaillierten Jahresbereicht vorlegt, könne nicht eingeschätzt werden, wo sich der Airport im Ranking befindet. "Da es uns aber nicht ganz so knallhart erwischt hat, wie andere Airports, gehen wir schon von einem Platz unter den ersten 5 Airports in Deutschland aus", so Airport-Vice-CEO Dr. Manuel Balke. Aufgrund der Umstellung von Tegel zum BER werde man voraussichtlich in diesem Jahr sogar Berlins Top-Airport sein. Allerdings auf entsprechend niedrigem Niveau.


Die Coronaflaute wurde genutzt - die Umbauarbeiten am Terminalsystem haben begonnen. Während das Mainterminal die beiden Piers A und B erhält, wird das Satellitenterminal etwas verkleinert und beherbergt künftig die Abflugbereiche C und D.

Nach rund 994.000t Fracht in 2019 konnten im Jahr 2020 mit 1.044.000t erstmals über eine Million Tonnen Fracht abgefertigt werden. Dies entspricht einem leichten Wachstum von rund 5 %. "Durch die robuste Fracht konnten wir unser Geschäftsergebnis stabilisieren. Ich bin sehr froh darüber, dass wir den Frachtsektor in den letzten Jahren massiv ausgebaut haben. Auf zwei Beinen steht man besser, was gerade in Krisenzeiten ein deutlicher Vorteil ist", so Dr. Manuel Balke. "Wir rechnen auch für 2021 mit einer stabilen Nachfrage im Cargobereich und denken, dass wir unseren Platz 3 unter den größten deutschen Frachtflughäfen halten können".

Im Passagierflugbereich hoffe man im Verlauf des Jahres auf eine steigende Nachfrage. "Dass wir schon 2021 zu früheren Passagierzahlen zurückkehren halte ich aber für sehr unwahrscheinlich", so Dr. Mariette Waldner.

Negatives Jahresergebnis in der FBI-Group

Das Betriebsergebnis beim operativen Geschäft lag in 2020 bei -38,6 Mio. Euro. Gleichzeitg wurden 43 Mio. Euro investiert. Der Flughafen hat nach Saldierung der Ein- und Ausgaben und unter Berücksichtigung staatlicher Zuwendungen sowie Zuwendungen durch Unternehmenspartner keine Kredite, aber einen Verlust vor Steuern in Höhe von 50,1 Mio. € erwirtschaftet. Am Ende des Geschäftsjahres besteht nun eine Eigenkapitaldecke in Höhe von nur mehr 47,32 Mio €. Im vergangenen Jahr war diese noch bei 134,8 Mio. €. gelegen. "Wir werden aufgrund der wirtschaftlichen Kennzahlen keine Dividende an unsere Anteilseigner auszahlen können. Außerdem müssen wir weitere Investitionen auf ihre akute Notwendigkeit hin prüfen. Das starkt abgeschmolzene Eigenkapital zeigt, dass wir sehr vorsitchtig agieren müssen. Im schlimmsten Fall müssen wir unseren Geschäftsbetrieb deutlich zurückfahren, um weitere Verluste zu minimieren" so CFO Dr. Markus Müller.

 
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